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Tag 12 – 16 // Idyllwild nach Big Bear City

Tag 12 - 16 // Idyllwild nach Big Bear City

Pacific Crest Trail 2019

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Trailmile

10.05., Idyllwild (Zero)

Nach einer wunderbaren Nacht in einem richtigen Bett, na ja es war eine Klappcouch, gab es zum Frühstück French Toast. Da wir unser Zimmer wechseln mussten, packten wir unsere Sachen und brachten sie in die Lodge. Anschließend ging es dann an den Resuply. Auf dem Weg dahin trafen wir noch den Bürgermeister dieses kleinen Örtchens, einen Golden Retriever - ja, der Bürgermeister ist ein Hund. Ich habe statt der 4/5 Tage Essen wahrscheinlich wieder für 7 eingekauft, aber wir schauen mal. Danach konnten wir unser neues Zimmer beziehen und erst mal ausruhen. Am Nachmittag gab es noch einen kleinen Bummel durch die Stadt, bevor wir uns mit ein paar anderen Hikern einen gemütlichen Abend im Brauereipub machten.

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Trailmile

11.05., Satle Junction (Idyllwild) - Fuller Ridge Campground

Zum Frühstück gab es noch einmal einen ordentlichen Frühstücks-Burrito mit Eiern, Käse und Kartoffeln. Gegen 9:30 wurden wir dann zurück in die Nähe des Trails gebracht. Zunächst mussten wir 2.5 Mi bergauf um auf den PCT zurückzukommen. Der PCT führte uns dann weiter auf etwas mehr als 9000 ft. Der Weg war ziemlich anstrengend, da es immer wieder über kleine Schneefelder ging, auf denen man höllisch aufpassen muss. Es war wieder faszinierend zu beobachten, dass auf der einen Seite des Berges grüner Wald, auf dem Grat Schnee und auf der anderen Seite die Wüste lag. Zum Glück blieben alle unverletzt.

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Trailmile

12.05., Fuller Ridge Campground - Mesa Windfarm

Die Nacht war ziemlich kalt und zum Glück habe ich meinen Wasserfilter mit in den Schlafsack genommen, denn die Temperatur lag rund um den Gefrierpunkt. Um 6:00 begann der Abstieg aus den Bergen. Er führte über 15 Mi von 7749 ft auf 1749 ft. Während oben auf dem Berg Schnee lag, kamen wir unten in der Wüste an. Bei 25C im Schatten versuchten wir an der ersten Wasserquelle so gut es eben geht ein Stück Schatten zu erhaschen. Es war zwecklos, also entschieden wir, uns die nächsten 3.8 Mi weiter unter einer Autobahnbrücke zu retten. Der Weg dahin führte allerdings durch die pralle Mittagssonne und der Untergrund entsprach eher einem Strand, was das laufen äußerst anstrengend machte. Zum Glück gab es unter der Interstate einen Wassercache. Nach einem ersten Gang Abendbrot liefen wir noch ein Stück weiter und siehe da, es gab sogar noch Trailmagic, wie geil ist das denn? Mit einer Cola und einer Mandarine im Bauch ging das letzte Stück bis zur Windfarm. Die Rotoren der Windmühlen sind recht laut, mal schauen ob das heute Nacht etwas wird mit dem Schlafen.

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Trailmile

13.05., Mesa Windfarm - Campsite Tm 232.1

Die Nacht war äußerst laut, da die Windräder sich ununterbrochen drehten. Diese Region besitzt mit den St. Anna Winden einen kontinuierlichen Wind der auch dafür sorgt, dass es hier zum einen sehr trocken ist und dass Buschfeuer schwer zu bekämpfen sind. Um 6:00 ging es los und der Weg machte ein ständiges Auf und Ab bis wir zunächst zum Whitewater Creek kamen. Im Februar gab es hier eine Springflut die den Creek stark ausgewaschen hat. Zur Mittagszeit erreichten wir dann den Mission Creek. Hier hatte die Springflut ebenfalls zugeschlagen. Da es am Nachmittag immer durch den Creek bergauf ging und der Weg zum großen Teil weggespült war, mussten wir uns auf abenteuerliche Weise selbst einen Weg durch das Labyrinth suchen. Es war mühsam und langsam und wir schafften am Ende des Tages nicht das, was wir wollten, aber wir brauchten für 6 Mi 4 h.

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Trailmile

14.05., Campsite Tm 232.1 - Arraste Trailcamp

Die Nacht war kurz und das Aufstehen begann um 4:30, als die Sterne noch auf uns herab schauten. Scrappy campte ebenfalls mit uns dort und erzählte dann am Abend, dass sie dort einen Skorpion in ihrem Schuh am Morgen gefunden hatte. Um 5:10 ging es im Halbdunkeln los und der Tag begann wie er endete, mit der Suche nach dem richtigen Weg. Zum Glück nicht so lange wie am vorherigen Tag. Nach 6 Mi gab es die letzte Wasserstelle für die nächsten 17 Mi. Also ging es von dort weiter mit 4 l Wasser im Gepäck, sprich der Rucksack war 4 kg schwerer. Das merkte man deutlich und wir liefen langsam den Berg hinauf. Silent Force hatte heute seine Schwierigkeiten. Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich ist es ein bisschen die Höhenkrankheit, aber mal schauen. Auf dem Berg verlief der Weg durch alte Wälder mit großen Tannenbäumen. Die Temperaturen hielten sich in Grenzen und so konnten wir gegen 18:30 das Ziel erreichen.

Published by

Dominique

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